Mineralwasser ist ein Trendgetränk. Gesundheit, bewusste Ernährung und Fitness verleihen dem Produktsegment zusätzliche Relevanz. Gleichzeitig verändert sich der Markt spürbar: die Produktvielfalt wächst und mit ihr differenzieren sich die Gewohnheiten und Erwartungen der Verbraucher.
Was sind die Verbrauchergewohnheiten und -erwartungen beim Kauf und bei der Verwendung von Mineralwasser? Welche Faktoren beeinflussen die Kaufentscheidung? Wie stark sind die Marken? Welche Wachstumspotenziale bieten neue Produktkonzepte wie „Functional Waters“ mit funktionellem Mehrwert, wie präbiotisch oder ballaststoffreich?
In der aktuellen Trend Evaluation Consumer Insights Studie Mineralwasser 2026 ist mafowerk diesen Fragen nachgegangen. Insgesamt wurden 2.000 Verbraucherinnen und Verbraucher zu ihrem Kauf- und Verwendungsverhalten bei Mineralwasser befragt.
Hohe Markenloyalität trifft auf einen dynamischen Markt
Auf den ersten Blick erscheint Mineralwasser als klassisches Alltagsprodukt mit vergleichsweise wenig Differenzierungspotenzial. Die mafowerk-Studienergebnisse zeichnen jedoch ein viel differenziertes Bild: tatsächlich ist der Mineralwassermarkt von einer hohen Markenloyalität geprägt. Denn rund 60 % der Befragten kaufen immer die gleiche Marke oder haben wenige Stammmarke(n), unter denen sie nach Lust und Laune auswählen.
Gleichzeitig ist der Markt dynamisch – Hersteller können mit innovativen Konsumimpulsen Käufergewinne generieren. Beispielsweise entwickeln sich die sogenannten „Functional Waters“, also aromatisierte Mineralwässer mit Zusatznutzen wie den neuen präbiotischen oder ballaststoffreichen Mineralwässern weiterhin sehr positiv. 2 von 3 Befragten haben schon mehrfach solche flavoured waters gekauft. Wobei jüngere Zielgruppen deutlich häufiger aromatisiertes Mineralwasser kaufen als ältere.
Gefahr droht den verpackten Mineralwässern aus der Wasserleitung: Leitungswasser ist inzwischen für knapp 70 % der Käufer eine Alternative zu Mineralwasser. Jeder zweite der befragten Mineralwasserverwender hat inzwischen auch schon einen Wassersprudler in seinem/ihrem Haushalt. Zum Vergleich: im Jahr 2018 lag der Besitzstand noch bei 23 %.
Ungeachtet der neuen Konkurrenz durch Leitungswasser, Wasserfilter und Wassersprudler aber bleibt Mineralwasser weiterhin ein Wachstumsmotor im deutschen Handel: 52 % der befragten Mineralwasser-Käufer haben ihre Einkäufe gesteigert und kaufen mehr Mineralwasser als in den Vorjahren, so ein weiteres Ergebnis der mafowerk-Studie.
Verbraucherbedürfnisse:
- Nach welchen Kundentypologien kann man Wasserkäufer einordnen?
- Welches sind die Kauf-Motivatoren und Kauf-Barrieren in den unterschiedlichen Zielgruppen?
- Wie hoch ist die Austauschbeziehung zu anderen Segmenten (Sprudlern/Wasserfilter) und was sind die Gründe?
- Welche Rolle spielt die Region und Herkunft der Produkte?
Produktpolitik:
- Was sind die subjektiven Kaufimpulse nach Marke, Sorte, Packungsgröße, Geschmack, Regionalität?
- Wie kommen die Produkte am POS in das „relevant set“ des potenziellen Käufers?
- Wie attraktiv sind „Functional Waters“?
- Wie bekannt sind einzelne Marken in den Regionen?
- Welche Marken werden gekauft?
- Welche Verpackung (Glas/PET/Tetra) und Gebindegrößen werden wann und wo akzeptiert?
Die kompletten Ergebnisse können bei mafowerk bezogen werden.
Zur Studie: Consumer und POS Insights – Mineralwasser 2026
Foto: © mafowerk


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